| Ja, es muß ein Ende nehmen! Die jetzige Weltordnung
ist verbraucht und hat Eselsohren. Wir wollen die Tyrannei nicht tragen,
die von unseren Eltern getragen worden ist, -- genug, daß wir die
Hosen und Röcke unserer Väter tragen müssen. Waren diese
alten Kleidungsstücke gut, so kann, nachdem sie vom Flickschneider
gewendet worden sind, der Schüler sie noch eine kurze Spanne Zeit
tragen. So auch die Welt. Sie ist fadenscheinig geworden, da hilft kein
Benzin mehr. Ist ihr innerer Kern gut, so wollen wir sie wenden.
Wir Schüler wollen uns nicht mehr auf der Straße beim Nachhausegehen
prügeln. Wir wollen es gegen größere Truppenmassen versuchen.
Fallen wir, schön! Unser Blut sei die rothe Dinte, mit der die neuen
zehn Gebote geschrieben werden.
Die entmenschende Sclaverei der Lehrer muß aufhören, sie
dürfen täglich nicht mehr als eine Stunde mit reichlichem akademischen
Viertel geben.
Der Schüler darf nicht mehr als diese eine Stunde zu nehmen gezwungen
werden.
Es muß den Schülern gestattet werden, dem Director dann und
wann ein mäßige Züchtigung angedeihen zu lassen, bis er
aufhört, sich vom dem Schweiß der Secundaner zu mästen
und sich in den Thränen der Sextaner zu baden.
Alle Rangunterschiede müssen aufhören: Der träge Schüler
muß vorrücken wie der fleißige, der verbohrte das Examen
bestehen wie der gescheidte. |