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Die Pflichten des Germanen.

 Nach Tacitus, bearbeitet von Henricinus.

 


Jeder Germane hat die Pflicht, sich seiner Betten, Sophas, Rohr-, Polster- und Schaukelstühle zu entledigen und an deren Stelle Bärenfälle und Stierhäute mit dran befindlichen Hörnern zu setzen.

Das Trinken nicht alkoholischer Getränke ist ihnen untersagt. Die Anwendung von Gläsern, Seideln, Kelchen oder Schalen ist verpönt, vielmehr die ausschließliche Benutzung halbmannshoher Steinkrüge obligatorisch.

Wer vor erlangter Bewußtlosigkeit zu zechen aufhört, wird für einen Semiten gehalten und verfällt der Hetze.

Jeder Germane hat sich täglich mindestens einmal einen Jähzorn anzuschaffen und in der Wuth einen Nicht-Teutonen zu erschlagen. Wer das unterläßt, wird selbst als Nicht-Teutone betrachtet und demgemäß behandelt.

Der Germane soll bedenken, daß er nicht nur zum Trinken auf der Welt ist, sondern daß auch das Glücksspiel seine Recht fordert. Nichtbesitz von Geld oder Gegenständen entschuldigt das Unterlassen oder Unterbrechen des Spiels keineswegs. Erst nachdem der Spieler seine Frau, seine Kinder und sich selbst verspielt hat, ist er befugt, eine Pause eintreten zu lassen. Wer sich gegen diesen Artikel vergeht, wird gelyncht.


 

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