Der Interviewer war eine weitere von Julius Stettenheim geschaffene
Figur der "Berliner Wespen". Durch ihn hatte das Blatt einen Zugang zu
den bedeutenden Persönlichkeiten der Zeit, um den es die anderen Zeitungen
nur beneiden konnten.
Dabei zeichnete sich der Interviewer durch die angenehme Eigenschaft
aus, zuhören zu können. So konnten sich seine Gesprächspartner
einmal richtig aussprechen und endlich ihr wahres Gesicht dem Publikum
zeigen. Aber wenn der Interviewte nicht recht wollte, dann half der Interviewer
auch gerne mit seinen Worten aus.
Das alles geschah im "Visitentheil der Berliner Wespen":

Die besten Interviews erschienen in einem eigenen Band "Unter vier Augen".
Und hier nun als erstes:
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Der Interviewer bei Bismarck (aus: Nr. 15,
10. Jahrgang, 13. April 1877)
Der Kanzler schweigt Rede und Antwort, wieso er mal wieder seinen
Rückzug aus der Politik inszeniert.