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Dr. Reptilius



Dr. Reptilius - eine gewisse äußerliche Ähnlichkeit mit einem Krokodil ist hier rein zufälliger Natur - vertrat in den "Berliner Wespen" den Standpunkt der Regierung, der ansonsten immer etwas zu kurz kam. Das tat er dafür umso heftiger mit Beiträgen aus seiner "Waschzettel-Mappe". 

Als "Waschzettel" wurden zu jener Zeit offizielle Anweisungen an regierungshörige oder einfach geschmierte Journalisten und Zeitungen bezeichnet, in denen aufgelistet wurde, welche Themen und wie gebracht werden sollten. Zum Teil wurden sogar ganze Artikel gleich als Vorlage mitgegeben, um das lästige eigene Recherchieren und Bilden einer Meinung abzukürzen.

Wir werden einige Beispiele hier wiederveröffentlichen, mit denen die "Berliner Wespen" den nach oben servilen und gegen alle anderen geifernden Tonfall der weitverzweigten offiziösen und "freiwillig gouvernementalen" Presse persiflierten.
 

Hier nun als erster Beitrag:
 

  • Aus der Waschzettel-Mappe (aus: Nr. 7, 9. Jahrgang,18. Februar 1876)

  •  
      Dr. Reptilius muß Bismarck aufs Entschiedenste beipflichten: Es gibt überhaupt kein Reptil!
        


 

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